Moldauische Energiedelegation zu Gast in Kappel

Wie unsere Energiegenossenschaft internationale Aufmerksamkeit erregt – und warum eine ehrliche Fleischwurst dabei eine Rolle spielte.

 

Ein überraschender Anruf der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) brachte uns hohen Besuch: Eine Delegation aus der Republik Moldau wollte von uns lernen, wie Bürgerenergie funktioniert. Mit dabei: Vertreter des Energieministeriums, mehrere Bürgermeister und Projektentwickler.

Bei frischem Herbstwetter führten wir die Gäste durch unsere Heizzentrale – während draußen die Jacken enger gezogen wurden, liefen drinnen die Heizungen ausschließlich mit Abwärme der Biogasanlage. Anschaulicher kann man nachhaltige Wärmeversorgung kaum demonstrieren.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt von unserem Netz mit 5 Km Leitungen, das inzwischen 126 Häuser versorgt. Nach der Besichtigung der Biogasanlage der BEH und einer stärkenden Pause mit echter Hunsrücker Fleischwurst – bodenständig, aber effektiv – präsentierten wir unsere Entstehungsgeschichte.

Besonders wichtig war uns dabei die Botschaft an unsere Gäste aus dem ehemaligen Ostblock: Unsere Genossenschaft hat nichts mit Zwangskollektivierung zu tun. Wir folgen Raiffeisens Prinzip „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele" – basierend auf Freiwilligkeit und Selbstverwaltung.

Das Feedback war überwältigend: „Der Einblick in Ihre Aufbauarbeit war Gold wert. Sie haben der Republik einen großen Dienst erwiesen." Sogar über gemeinsame Förderprojekte wird nun nachgedacht.

Unser Fazit: Es ist schön zu sehen, dass unser Kappeler Modell internationale Strahlkraft entwickelt – auch wenn wir eigentlich schon genug zu tun haben!

Foto mit dem Besuch aus Moldawien

(Bild: Besucher aus Moldawien an der Heizzentrale)


Wir sind umgezogen

Aufgrund von einer einseitigen Vertragsänderung unseres bisherigen Providers haben wir unsere Webseite und die E-Mailadressen zu einem neuen Anbieter umgezogen. MIttlerweile ist dieser UMzug soweit abgeschlossen und die Webseite wurde ebenfalls etwas aufgeräumt. Sollte irgendetwas noch nicht korrekt funktionieren, gebt uns bitte bescheid.


Förderung der Genossenschaft

Liebe Freunde und Mitglieder,

an dieser Stelle informieren wir schon seit Jahren über Förderprogramme und Organisationen, welche durch Förderkredite unsere Mühen unterstützen und den Auf- und Weiterbaubau eines klimaneutralen und effizienten Wärmenetzes ermöglichen. Zu den bereits aufgeführten Organisationen konnten wir das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hinzufügen. Wir freuen uns über einen Zuwendungsbescheid des Bundesamtes und die zugesagte Unterstützung. Der nicht rückzahlbare Zuschuss findet Verwendung bei dem Nahwärmeanschluss von fünf Bauplätzen im Neubaugebiet der Ortsgemeinde Kappel.

Finanziert und Gefördert von EU und dem BMfWK

Bild eines Spruches an der Berliner Mauer


Mehr Klimaschutz durch Teilhabe

Wir sind stolz, dass unsere Gemeinde und die Energiegenossenschaft Kappel in der Broschüre des Umweltministeriums als erfolgreiches Beispiel einer Bürgerenergiegenossenschaft in Rheinland-Pfalz vorgestellt werden.

NAHWÄRMENETZ KAPPEL: Mehr Klimaschutz durch Teilhabe

FAIRNESS SCHAFFT AKZEPTANZ: Wie sich eine Gemeinde zu einem Bioenergiedorf entwickelt, zeigt eindrücklich Kappel im Rhein-Hunsrück Kreis.

Für Eilige, der Link zum Bericht über die Energiegenossenschaft-Kappel

Oder der direkte Link zur Broschüre: https://rlp.de/fileadmin/14/Service/Publikationen/Mehr_Klimaschutz_durch_Teilhabe.pdf


Energiekommune des Monats

Energiekummune Kappel

Investitions Förderaushang